Samstag, 30. April 2011

Montenegro 160Km unexpected cute

Und sie tun es doch...
Am Zoll von Montenegro haben sie es diesmal ein bisschen genauer genommen ich musste alle Fz. Papiere Pass und Fuehrerausweis mit der gruenen Karte zeigen, doch dann ging es ohne Probleme. Als erstes ging es dann an einem See entlang respektive es war ja das Meer dass sich so wunderschoen ins Land erstreckte. Zwischen den Bergen und dem Meer gab es nur eine kleine romantische Strasse welche sich um kleine Buchten und geraden Abhaenge schlaengelte einfach himmlisch, wenn das Wetter nur ein Spur besser gewesen waere. Zur Kroenung dieser Strasse kam die Stadt Kontor, alte Festungsmauern stehen oben auf dem Grat und am Meer gibt es eine bezaubernde Altstadt mit Maerkten und kleinen Restaurants, natuerlich war das ganze sehr touristisch sogar die grossen Kreuzfahrtschiffe ankern dort und lassen die Touristen an Land gehen. Nach einem kurzen Pass ging es wieder runter ans Meer, was mich dort erwartete haette ich mir nie traeumen lassen, ueberall gab es kleine Buchten schoene Restaurants wunderbare Badestraende und dass Meer von tuerkisblau bis stahlblau, genau so stelle ich mir Griechenland vor, aber nicht Montenegro.
Diese wunderschoenen Straende und Buchten wollten einfach nicht aufhoeren, leider war noch „out of season“ und kein einziger Campingplatz war offen. Als ich dann nach ca. 160Km immer noch nichts fuer die Nacht gefunden hatte, wendete ich mich an eine off. Touristinformation, sofort erkannte der freundliche Herr mein Problem und sagte dass er mir ein Zimmer anbieten koenne, er gab mir einen Voucher, ich bezahlte 20Euro und er war bereit mich dorthin zu bringen (da haben bei mir die Glocken gelaeutet). Was bin ich doch für ein Obertourist, duemmer als ein Stueck Holz, man bezahlt doch kein Zimmer ohne es gesehen zu haben......
Wir fuhren also zu Ihm nach Hause und dort hat er mir sein „Gaestehaus“ als Zimmer vorgestellt, am liebsten haette ich mein Geld wieder genommen und waere gegangen, doch wohin? Also blieb ich, war auch nicht ganz so schlecht wie der erste Eindruck war, immerhin hatte ich warm Wasser, Dusche und viel Platz, nur die Bauart war ein bisschen schaebig und ich wusste nie ob der Boden haelt und ich nicht ploetzlich in der unteren Etage landete.
Spaeter ging ich dann noch etwas essen, dieses Irgendwas musste ich mit zwei Bieren runter spuelen so war es wenigstens geniessbar, das Ganze hat auch nur 3.50Euro mit den beiden Bieren gekostet und die Bedienung war ausgesprochen huebsch.
Am naechsten Morgen wollte ich mir die Stadt noch genauer ansehen, sie war „unexpected cute“ mit einem super schoenen Strand, einer schoen hergerichteten Burg am Eingang der Bucht und einer malerischen Altstadt. Ich verweilte dort fast den halben Tag es war wundervoll, bis mir jemand ein Zimmer anbot, mit Sicht über die ganze Bucht und die Altstadt inklusive Fruhstueck für 8Euro, ich habe für die letzte Nacht 20Euro bezahlt ohne Sicht und ohne Fruehstueck! Und sie tun es doch....
Von Ulcinj bis zu albanischen Grenze waren es noch ca. 40Km, die kleine Strasse fuehrte ueber gruene Wiesen und kleine Schluchten an munzigen Doerfern vorbei wo die Zivilisation scheinbar noch nicht richtig angekommen war bis nach Sukobin dem Grenzdorf. Trotz der 20Euro werde ich Montenegro immer in guter Erinnerung behalten, ich weiss nicht warum es so eine schlechte Nachrede bei uns hat.





1 Kommentar:

  1. Montenegro, eigentlich ein schönes Fleckchen! Die emigrierten Bewohner haben leider, die Maul und Klauenseuche mitgebracht, villeicht daher der schale Eindruck...

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